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Inhalt:
Indianische Weisheiten,
Indianische
Figuren,
Indianische Gegenstände
,
Indianische Geschichten,
Mesa Verde: Das Geheimnis der Klippenhäuser
Wissenswertes über das Tipi

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"Ein Volk ist so lange nicht erobert, wie die Herzen seiner Frauen stark sind. Dann aber ist es aus und vorbei - einerlei, wie mutig die Krieger und wie stark ihre Waffen auch sein mögen."
...Cheyenne-Redensart...
Verzweifle niemals.
Die Tage vergehen wie das im Wind fliegende Herbstlaub
und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel und der Pracht der Wälder.
Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt, genauso verläuft das Leben.
Lausche stehts auf die Welt, wie ein Kind, das über alles staunt.
Hege ein Gefühl der Liebe und Bewunderung für die gesamte Schöpfung,
vom winzigsten Grashalm bis zum entferntesten Gestirn.
So wirst du die verloren gegeangene Harmonie wiederfinden.
Die Natur erneuert sich unaufhörlich,
die Tausende von Tagen, die vegehen,
kehren in neuer Gestalt zurück.
Lerne, die Ewigkeit in jedem Augenblick zu erfassen.
Die Ewigkeit des Augenblicks ist wie ein reiner,
unveränderlicher Edelstein im Herzen der Welt.

Das echte Gefühl ist wie der Fluss,
der im Sonnenschein dahinfließt
und später mit demselben freudigen Murmeln,                   
die Dunkelheit der Nacht durchquert.


Die Güte des Menschen wäre nicht echt,
würde sie sich nicht auch auf das lebendige Tier,
den wehenden Wind,
die sprießende Pflanze erstrecken.
Zielt die Güte nur auf den Menschen,
dann ist sie oft nur Ausdruck von Egoismus und Lebensverachtung.
Finde zurück ins Zentrum der Dinge,
die dich umgeben, und höre,
wie es lebt,
wie es im geheimnisvollen Rhythmus des Universums pulsiert.
Dann findest du deinen Weg des Herzens.
Um ein anderes Wesen zu verstehen,
musst du in ihm leben,
bis in seine Träume hinein.
Friede ist nicht nur die Zeit zwischen zwei Kriegen. Friede ist das Gesetz menschlichen Handelns.
....Lehre der Irokesen....
Alles in der Welt ist zweifach. Unser Geist hat eine gute und eine böse Seite. Mit unseren Augen sehen wir Schönes und Hässliches... Wir haben eine rechte Hand, die Schläge austeilt und viel Übles tut und eine linke Hand voller liebe, die nah beim herzen ist. Ein Fuß kann uns auf den falschen Pfad führen, der andere zum guten. Und so hat alles zwei Seiten.
....Häuptling Eagle - Pawnee....

Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
 ....CROWFOOT....
Geh aufrecht wie die Bäume, Lebe Dein Leben so stark wie die Berge, Sei sanft wie der Frühlingswind, Bewahre die Wärme der Sonne im Herzen und der große Geist wird immer mit Dir sein.
....WEISHEIT DER NAVAJO....
Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt. Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume, sind mit uns eine Familie. Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.
....DANKGEBET DER IROKESEN....

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KokopelliDer KOKOPELLI
Als eines der ältesten Fabelwesen der Indianer gilt der sogenannte Kokopelli oder Flötenspieler. Man findet ihn auf vielen Felszeichnungen in allen Indianergebieten. Damit ist bestätigt, dass der Kokopelli eine stammesübergreifende Symbolfigur ist. Dieses Wesen aus halb Gott und halb Insekt stammt vermutlich von der untergegangenen Kultur der Anasazi - Indianer. Legenden erzählen, dass er einmal mit einem Sack voll Mais kam, und eine andere sagt, er kam mit einem Sack voll Liedern. Er steht auch für Fruchtbarkeit, Fortpflanzung und Regen, der für die Ernte wichtig ist. Deshalb wird er noch heute als Regenmacher bezeichnet, der mit seiner Flöte die Regenwolken anlockt. Auch die Nachkommen der Anasazi - Indianer benutzen Ihre Flöte, wenn sie auf Regen warten.

Der TOTEMPFAHL
Dass Totempfähle zur Folter und Tötung von Menschen dienten, ist eine Erfindung Hollywoods.
Der Totempfahl (Thuja plicata, Western Redcedar, in Nordwest-USA und Kanada verbreitet), geschnitzten und bemalten Baumstämmen verkörpern die Vorfahren. Jede Familie hatte Wappentiere, die nicht nur auf dem Wappenpfahl, sondern auch auf Alltagsgegenständen wie Geschirr, Waffen, Kisten, Decken, Hauswänden usw. abgebildet waren. Ein Wappenpfahl wurde zum Schutz vor bösen Geistern, einem Toten zu Ehren oder auch einfach, um das Wappen zu zeigen, aufgestellt.
Die Indianer sehen ihre Ahnen als Wesen mit großer Kraft, darum stellen sie diese als Bären, Biber, Raben, Wale oder doppelköpfige Schlangen dar. Auch besondere Verdienste von Stammesmitgliedern werden auf dem Totempfahl verewigt. Mächtige Häuptlinge und Familienclans ließen wichtige Stammesmythen, einzelne Geschehnisse und Personen in verschlüsselter Form in Holz verewigen.Riesenlebensbäumen

Die Friedenspfeife (Lakota: Chanunpa Wakan)
auch Kalumet ist noch heute ein bekanntes und gebräuchliches Symbol für eine Streitschlichtung. Die Friedenspfeife wurde früher „Heilige Pfeife“ genannt und diente mehreren indianischen Ethnien, wie zum Beispiel den Lakota-Indianern, zum Gebet. Der Legende der Lakota nach wurde sie den Menschen durch die Weiße Büffelkalbfrau (Whope) geschenkt, zusammen mit den Sieben Riten

Friedenspfeifen / PeacepipeDie „Heilige Pfeife“ wurde auch zu Friedensabschlüssen, zur „Besiegelung“ von Freundschaften und während des Abschlusses von Verhandlungen, Geschäften und Verträgen geraucht. Daher prägten die weißen Einsiedler, die in diesen Zusammenhängen mit dem Ritual in Berührung kamen, den Begriff Friedenspfeife. Der Tradition entsprechend symbolisiert die Pfeife den Menschen, der auf der Achse der Welt steht. Der Pfeifenkopf, in der Regel aus Catlinit geschnitzt, steht für Mutter Erde, der Pfeifenstiel für das menschliche Ich und den Evolutionsweg des Menschen. Das Pfeifenrohr wird aus dem Holz der Weißesche hergestellt, die das gesamte Pflanzenreich vertritt. In der Vereinigung dieser Kräfte steigt mit dem Rauch, der Seele, das Gebet der Menschen auf zum Großen Geist. Die Pfeife wirkt wie eine Nabelschnur, die den Menschen mit dem Universum verbindet.                                                             Quelle: Wikipedia

MandelaDas MANDELA Ein Mandela ist das indianische Zeichen für Glück.
Wenn Indianer in kriegerische Handlungen verstrickt waren,
galt das Mandela als Kriegsschild.
So glaubten die Krieger, dass sie gegen ihre Feinde durch
Gott beschützt werden. Es wird traditionell aus Leder, Fell,
Wolle und Federn gemacht.
Es ist kein Traumfänger sondern ein Schutzschild und Glücksbringer, welches das Haus in dem es hängt und die Menschen darin vor negativen Einflüssen schützt und Glück
und Wohlstand bringt.
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Mesa Verde: Das Geheimnis der Klippenhäuser

Die Klippenruinen in Süd-Colorado sind kein Geheimtipp, sie sind auch nicht schwer zu finden. Sie sind in zahlreichen Reiseführern erwähnt. Die Mesa Verde gehört zweifellos zu den beeindruckendsten geschichtlichen Zeugnissen der USA, da sie – sowie die mit ihr verbundenen archäologischen Plätze in der "Four Corners Region" – belegt, dass die sogenannte "Neue Welt" eine sehr, sehr alte Geschichte hat.

Die Spanier benannten diese bewaldete Hochebene "Grüner Tisch" = Mesa Verde. Sie entdeckten aber die Klippenruinen nicht. Auch Professor J. S. Newberry, der als erster Amerikaner in die Mesa Verde vordrang, bekam keine der grandiosen Bauwerke zu Gesicht – ein Beleg dafür, wie geschickt die indianischen Erbauer gearbeitet hatten. Tatsächlich waren es Gold- und Silbersucher, die erstmals einige der Klippenbauten erblickten, jedoch nicht sonderlich darüber redeten. Erst im Dezember 1888 drangen zwei Cowboys in die Canyons der Mesa Verde ein und entdeckten unter einer weit vorspringenden Klippe "eine prachtvolle Stadt", wie Wetherill, einer der beiden Cowboys, es ausdrückte. Vorsichtig tasteten sie sich an die Bauwerke heran, ehe sie bemerkten, dass diese überwiegend in Ruinen lagen und verlassen waren. Vom Entdeckerfieber gepackt, suchten und fanden die Cowboys 182 Bauwerke in den nächsten anderthalb Jahren.

Bauwerke wie das Spruce Tree House, den Cliff Palace oder das Square Tower House sind noch heute die zentralen Attraktionen der Mesa Verde. Der Schwede Nordenskjold untersuchte die Entdeckungen und fand weitere Ruinen. Die Bevölkerung und Reisende wurden vor diesen Ruinen gewarnt, denn die Indianerkriege waren gerade erst vorbei und die Erinnerungen daran waren schrecklich. Die Ute, die in dieser Region lebten, waren auch eine Gefahr, denn sie galten nach wie vor als gefährlich und kriegerisch. 1906 unterzeichnete Theodore Roosevelt das Gesetz zur Schaffung des "Mesa Verde Nationalparks", des einzigen Nationalparks der USA, der nicht der Natur, sondern einer menschlichen Kultur gewidmet ist.

Nun begannen intensive wissenschaftliche Untersuchungen und Bemühungen um den Erhalt der Klippensiedlungen. Das Leben der Bewohner dieser Gegend ist zum größten Teil auch in den letzten 100 Jahren ein Rätsel geblieben. Sie haben keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen – außer ihren Bauwerken sind ihre Spuren eher dürftig. Die vollständige Geschichte ihrer Existenz wird nie zu klären sein, auch wenn es inzwischen ein begrenztes Bild von den Menschen der Mesa Verde gibt.
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Wissenswertes über das Tipi

Historie des Tipi
Der Alltag der traditionell lebenden Indianer und damit der Tipialltag ist voller Symbolik. Das wohl bekannteste Symbol ist das des Kreises. So wie das Kind in das "Rund" des Tipis geboren wurde, verläuft das Leben des Menschen in einem Kreislauf aus Werden und Vergehen. Die Menschen saßen im Kreis um das Feuer und auch die Tipidörfer wurden in Kreis- oder Halbkreisform aufgebaut. Lange bevor das Pferd in Nordamerika (wieder) heimisch wurde, lebten Indianer in den typischen Kegelzelten. Den größten Teil des Jahres aber verbrachten sie in festen Wohnstätten, meist Erdbehausungen oder rindengedeckten Unterkünften je nach Gebiet und Stammesunterschieden. Die Völker bauten Kürbisse, Bohnen und vor allem Mais an, sammelten Beeren, Pilze und Kräuter und jagten allerlei Kleingetier. Nur wenn es auf Büffeljagd ging, also im Frühjahr und Herbst, zogen sie den imposanten Tieren nach und lebten in Tipis. Mittels vergleichsweise größeren Hunden als die damals in Europa lebenden wurden die Behausungen transportiert. Die Stangen der Tipis wurden kreuzweise auf die Hunde gebunden und diese schleppten dann solche, bis zu 6 Meter lange, sogenannte "Travois" nach. Auf die wurden dann die Zelthaut und die andere Habe gepackt.
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam dann durch die spanischen Eroberer erst das Pferd auf, was den Völkern ermöglichte, dem Büffel überallhin zu folgen. Binnen kurzer Zeit wurden nun die zumeist sesshaften Völker zu vollen Nomaden, auch die an der Ostküste lebenden Stämme, die sehr früh unter der Ankunft der Europäer zu leiden hatten. Interessanterweise wurden die Indianer erst jetzt zu hauptsächlichen Fleischessern, da neben dem Trockenfleisch ja nun auch das mit den "Weißen" getauschte Salz in großen Mengen zur Konservierung zur Verfügung stand. Neben dem Fleisch wurde das restliche Tier zur Gänze verwertet. Aus den Häuten wurden Zelte, Bekleidung, Vorratsbehälter und Zaumzeug gefertigt. Für Nähzeug, Garn und Bogenbespannung dienten Sehnen. Aus den Knochen und Horn wurde Werkzeug wie Schaber, Ahlen, Nadeln sowie Schmuck hergestellt. Das Gehirn schließlich ermöglichte das Gerben der Häute ( Gehirn ist gerbsäurehältig). Die Tipihaut wurde weißgegerbt, wodurch es im Inneren angenehm hell und freundlich war. Bereits im vorigen Jahrhundert wurde das Bisonleder durch weißes Leinen ersetzt. Die Imprägnierung erfolgte durch 24 Stunden langes Räuchern des Stoffes, indem im Feuer innerhalb des Zeltes grüne harzige Tannen- und Fichtenzweige verbrannt wurden. Der fette Ruß machte so den Stoff wasserundurchlässig.

Das Tipi ist wahrscheinlich das am klügsten durchdachte Nomadenzelt, das in vollkommener Harmonie mit der Natur steht.
Es ist kein mathematischer Kegel, sondern etwas geneigt, da das Zelt hinten einen steilen und vorne einen flachen Winkel aufweist. So stemmte sich das Tipi gegen den in der Prärie vom Westen kommenden Wind. Hauptsächlich also deshalb und wohl erst an zweiter Stelle aus rituellen Gründen wurde der Eingang nach Osten angelegt. Die Feuerstelle rückt so aus der Mitte heraus unter die Rauchklappen, die den Hauptunterschied zu anderen Nomadenzelten darstellen. Durch die beiden kaminartigen Stoffbahnen entsteht ein optimaler Rauchabzug. Außerdem ergibt sich durch das Nichtzentrieren der Feuerstelle im hinteren Zeltbereich großzügigerer Wohnraum. Mit den beiden außenstehenden Rauchklappenstangen kann der "Kamin" nach Windrichtung und Feuergröße gut ausgerichtet werden. Bei Regen wird eine Rauchklappe seitlich über die Zeltöffnung gespannt, innen bleibt es trocken und warm und der Rauch kann S-förmig abziehen. Für die kalte Jahreszeit wird innen in ca. 1,40 m Höhe (je nach Tipigröße) ein sogenanntes "Innenlining" eingehängt, das im Gegensatz zum Außenzelt bis zum Boden reicht und dort mit Steinen beschwert wird. So sitzt man zugfrei und in klarer Luft auch bei Außentemperaturen bis minus 15 oder 20 Grad im Warmen.


Wissenswertes zu den Tipistangen.pdf



Anleitung zum Aufstellen und Aufbau eines Tipis.pdf



Quelle: www.tipi.at

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